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Vorstandswahl der Freien Wähler Erzgebirge

 

Am 23. Januar 2010 trafen sich in Bad Schlema im dortigen Kulturhaus "Aktivist" die Mitglieder der Freien Wähler Erzgebirge und wählten vor Allem den neuen Vorstand. Ab sofort ist der alte Vorsitzende der neue Vorsitzende Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailUwe Haas aus Bad Schlema - was möglicherweise am klar erkennbaren Heimvorteil lag. Als Stellvertreter wurden gewählt: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailChristian Neumann aus Stollberg (Altlandkreis Stollberg), Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailTorsten Palm aus Gornau (Altlandkreis Marienberg), Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailChristian Neubert aus Breitenbrunn/OT Rittersgrün (Altlandkreis Aue-Schwarzenberg) und Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailMechthild Reuter aus Mildenau/OT Arnsfeld (Altlandkreis Annaberg). Zum Schatzmeister wurde Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailAstrid Engert aus Annaberg-Buchholz/OT Cunersdorf gewählt, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailUte Paul aus Zschorlau zur Schriftführerin. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt und es braucht an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass diese ehrenamtliche Aufgabe bei allen Kandidaten zu bereits umfangreichen vorhandenen anderweitigen ehrenamtlichen Verpflichtungen hinzu kommt, weshalb an dieser Stelle nochmals besonderer Dank vermittelt werden darf.

Ausser zum Thema Vorstandwahl ist  noch über die kontroverse Diskussion bezüglich einer möglichen Beteiligung der Freien Wähler Erzgebirge zur nächsten Landtagswahl zu berichten. Die Mitglieder stimmten zu weit überwiegendem Teil gegen eine Satzungsänderung, die aus-
drücklich auf eine Kandidatur der Freien Wähler Erzgebirge zur Landtagswahl zugeschnitten sein sollte. Begründet wurde dies vor allem damit, dass die Freien Wähler sich hauptsächlich der lokalen Politik "vor der eigenen Haustür" zuwenden und sich im Umfeld ihres Heimatortes engagieren, wobei bereits der Landkreis mittlerweile eine nicht zu unterschätzende regionale Ausdehnung annimmt. Die Freien Wähler wollen sich im Erzgebirge auch zukünftig nicht als Karriereleiter im politischen Raum missverstehen lassen, mittels derer gut dotierte Landtagssitze oder Ähnliches zu ergattern wären, sondern ausschließlich die Gestaltung der eigenen Heimat als Motivation ihrer Mitstreiter gelten lassen.

Das Klima der Veranstaltung war wie gewohnt durch typisch bodenständige und freundschaftliche, trotzdem auch offene und ehrliche Diskussionsbeiträge geprägt - auch die Trockenheit eines bürokratischen Satzungsbeschlusses konnte mittels humoristischer Ansätze und kämpferischer Rhetorik einigermassen aufgeweicht werden.