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Keine Militärausbildung an den Schulen

Bundeswehr raus aus Schulen!

Bundeswehr raus aus unseren Schulen

 

Unbemerkt von Eltern und SchülerInnen hat sich die Bundeswehr in unsere sächsischen Schulen eingenistet.

Seit 21.12.2010 gibt es einen Kooperationsvertrag zwischen dem Sächsischen Ministerium für Kultus und dem Wehrbereichskommando III der Bundeswehr, der belässt es in der alleinigen Verantwortung der Schulleiter Unterricht durch Jugendoffiziere der Bundeswehr durchführen zu lassen.

Dabei stehen deutschlandweit 94 hauptamtliche Jugendoffiziere mit einem Etat von 27 Millionen € zur Verfügung. 2011 haben sie 357.000 Jugendliche erreicht und 200 Seminare für Lehrkräfte durchgeführt.

Dabei besteht keine Informationspflicht für Eltern und keine Freistellungsmöglichkeit für die Schülerinnen und Schüler.

Den FW Erzgebirge kommt die Erinnerung an den ehemaligen Wehrkundeunterricht in der DDR auf .

Gleichzeitig sehen wir entsprechende Kinderrechte im Beutelsbacher Konsens und in der UN Kinderrechtskonvention verletzt.

 

Die FW Erzgebirge fordern deshalb die schnellstmöglichste Kündigung der Kooperationsvereinbarung durch den Freistaat Sachsen dafür eine fakultative Fortbildung in Friedenspädagogik und deren Finanzierung aus den vorhandenen Mitteln.

Sofort ist ein Erlass zur verbindlichen Information der Eltern und der Einbeziehung des Schulrates zu erteilen. Schülerinnen und Schüler dürfen aus Gewissensgründen einer Bundeswehr- Veranstaltung fernbleiben.

Es widerspricht den Grundsätzen demokratischer Erziehung und eines pluralistischen Staatswesens, wenn keine kontroversen Sichtweisen dargestellt werden und friedensethische Konfliktlösungen können nicht durch die Bundeswehr zur Sprache kommen.